Dienstag, Februar 15, 2011

Vakuum

Heute Morgen leuchtete mein Telefon, d.h. ein SMS wartete darauf, gelesen zu werden. Ungewohnt... Es war von den ägyptischen Streitkräften! Sie fordern die Ägypter auf, mit den Streiks aufzuhören, weil es das Land weiter ruiniere. Wer kann es den Menschen verübeln, wenn sie nun endlich einmal ihren jahrzehntelangen Frust heraus schreien?

Handkehrum habe ich mitbekommen, dass wenn alles Vermögen zurück erstattet bzw. zurückgeholt werden könnte… würde…, welches durch Betrug und Korruption verloren ging, Ägypten ein sehr reicher Staat wäre! Die ägyptische (online) Presse publiziert schwindelerregende Zahlen, es könnte einem schlecht werden. Und gleichzeitig leben, nein vegetieren, 32 oder mehr Millionen Ägypter unter der Armutsgrenze!

Eine kurze Velofahrt hat mich heute fast schaudern lassen: „Kora“, die Hotelstrasse – wo sich Hotelpalast an Hotelpalast reiht, unterbrochen von grünen Rasenflächen und Souvenirläden – ist ohne Leben. Praktisch alle Geschäfte sind zu, keine Touristen, keine rasenden Busfahrer, keine hupenden Taxis. Stille. Überall. Auch in der Luft: kaum ein Flugzeug, das sich anschickt, über das Dach meiner neue Wohnung hinweg zu landen. Noch im Januar landeten die Flugzeuge im Fünf-Minuten-Takt.

Mit einer Ausnahme: auf meinem Rückweg sehe ich ein ägyptisches Armeeflugzeug landen. Ein seltsamer Anblick.

Wer jetzt als Unternehmer keine Reserven auf der Seite hat, richtet sich auf sehr harte Zeiten ein und stellt sich Grundsatz- bzw. Existenzfragen. Mein Nachbar ist aber ganz gelassen: „2001 mussten wir ein Jahr lang ohne Touristen auskommen, diesmal werden es nur zwei, drei Monate sein“, meint er zuversichtlich.

Die momentane Lage bietet mir auch Positives, ich meine das ganz und gar nicht sarkastisch, nein: es ist angenehmer, auf den fast leeren Strassen Rennvelo zu fahren und weniger heikel. :)


Montag, Februar 14, 2011

Ein bisschen Normalität

Auch in Hurghada versuchen wir wieder zurück zu einem normalen Alltag zu kommen. Ich habe zwei Stunden unterrichtet. In El Memsha wurde eine Aktion „I love Egypt“ gestartet, um den Touristen und der Welt zu zeigen, dass es hier ruhig und sicher ist. Davon habe ich leider zu spät erfahren, um teilzunehmen.

Ich versuchte, gebrauchte Bücher bei einem Second Hand Buchhändler einzutauschen – er hat aber geschlossen und ist nur nach Absprache vor Ort. Nun habe ich aber seine Telefonnummer und wenn ich das nächste Mal in jene Gegend fahre, rufe ich ihn vorher an.

Die Deutsche Schule unterrichtet provisorisch in einem anderen Gebäude, das offizielle Schulhaus bleibt weiterhin geschlossen. Gemunkelt wird von Beziehungen des Inhabers zum Regime – ich weiss es nicht.

Was mich innerlich den Kopf schütteln lässt, ist eine stets widerkehrende Aussage von Ägyptern: Mubarak hab auch gute Seiten gehabt. Nicht glücklich, nicht traurig sei er nach den Ereignissen – eine weitere Antwort, auf meine Frage. Die Ägypter kennen und kannten gar nichts anderes! Eine Tatsache, die ich nicht verdauen kann, auch wenn mir mein Verstand dies sagt. Nun kommt für diese Menschen etwas Neues auf sie zu, etwas, das sie mitgestalten sollen, dabei wissen sie ja gar nicht, wie das genau aussehen soll.

Ich möchte diese Situation mit einer (viel unbedeutenderen) Situation vergleichen, an die ich mich oft erinnere. Eine junge Ägyptern, die ich in Alexandria kennen gelernt hatte, fragte mich vorsichtig, ungläubig und allen Ernstes, ob sich Männer bei uns wirklich zu einer einzelnen Frau an einen Tisch im Café oder Restaurant sitzen dürften…

Ägypten steht erst am Anfang eines riesigen Umbruchs. Das Vertrauen in den Militärrat ist nicht besonders gross. Die Regierung besteht aus Mubarak-Leuten. Führungspositionen sind von Regime treuen Leuten besetzt. Das Militär ist gleichzeitig ein riesiger Industriekonzern und wichtiger Wirtschaftsfaktor. Fragen tauchen auf: wo ist Mubarak wirklich? Wo ist sein Vermögen? Wo ist das Vermögen seiner Familie, all der Minister und Geschäftsleute, die sich dank des Regimes schamlos bereichern konnten? Was ist am letzten Donnerstag und Freitag hinter den Kulissen wirklich geschehen?

Es wird lange dauern, bis das ganze System auseinander genommen, gesäubert und anschliessend in die richtige Position gebracht sein wird… wenn es denn überhaupt möglich ist, diese Herkulesaufgabe durchzuführen. Die Aufräumaktion in Kairo ist sinnvoll und herzig. Ob die Aktivisten und Bürger noch so engagiert sein werden, wenn es Jahre dauert? Ich bin zwar zuversichtlich, denke aber, dass den Ägyptern noch einige Zerreissproben bevorstehen.

In Hurghada hat die HEPCA offiziell die Abfallentsorgung (die echte, nicht jene des Regimes!) vorgenommen. Die alten, knorrigen Männer sind jetzt in knallrote, saubere Overalls gekleidet, gut ausgerüstet und durch ein Heer von jungen Helfern und richtigen Müllwagen verstärkt worden. Es ist für mich ein seltsamer Anblick, wie plötzlich Strasse für Strasse, Quartier für Quartier von all dem frei herumliegenden, stinkenden Abfall und herumfliegenden Plastiksäcken befreit wird. Allein, bis sie jeden Winkel, jeden unbewohnten Hohlraum und vielleicht auch die Wüstenstrassen bearbeitet haben, wird es Monate dauern. Ich tu mir schwer bei dem Gedanken, dass Ägypter plötzlich nichts mehr auf die Strasse werfen sollen. Die Vorstellung daran ist aber sehr reizvoll: ein blitzblankes, sauberes Hurghada?

Ein wirklich demokratisches, korruptionsfreies Ägypten???

Wie immer, wenn ich in der Sheraton Strasse bin und eine halbe Stunde Zeit habe, trinke ich in einem italienischen Restaurant einen Espresso. Das Restaurant ist leer. Die Banken sind heute schon wieder geschlossen – es ist Feiertag. Hurghada ist leer und bleibt es noch für ein paar Wochen. Meine befreundeten Franzosen sind niedergeschlagen, denn viele Buchungen für eine Fahrt auf dem Nil mit ihrer wunderschönen Dahabeya wurden annulliert. So wie ihnen geht es allen im Moment. Per Email werden die Einwohner Hurghadas aufgefordert zum Tauchen zu gehen, auszugehen, sprich: diejenigen zu unterstützen, die noch dageblieben sind.

Air Berlin hat alle Flüge von und nach Hurghada bis Ende März ausgesetzt. Ein Tauchlehrer ist aus Deutschland gestern angekommen; im Flugzeug sassen 15 Personen. Es ist leer in Hurghada, aber wir versuchen uns am Alltag. Die Sonne scheint weiterhin von einem stahlblauen Himmel. Bald wird es wieder wärmer.

Jemen übt Revolution. Algerien und Bahrein auch. Iran demonstriert wieder. Wie Dominosteine werden sie alle früher oder später aufstehen und umfallen.


Samstag, Februar 12, 2011

Tag danach

Gestern Abend fuhr ich ins Zentrum Hurghadas. Der Taxifahrer hörte den Radionachrichten zu und ich fragte ihn, ob er mit dem Ausgang der Ereignisse glücklich sei. Er verneinte. Ja, warum denn nicht, wollte ich wissen? Mit Mubarak hätten sie zwar nicht viel Geld gehabt, meint er, aber das Land sei sicher gewesen, seine Frau hätte daheim ein Leben ohne Angst geführt, das sei nun gefährdet, und überhaupt hätte es viel Gutes unter Mubarak gegeben.

Das habe ich oft gehört, auch von besser gebildeten Ägyptern. Sie glaubten allen Ernstes, dass ohne Polizeistaat blosse Anarchie, Gewalt und Kriminalität herrschen würde.

Ich fragte den Taxifahrer nach seinem Alter: 32. Somit hat er gar nie etwas anderes als dieses Regime erlebt – woher soll er da wissen, wie das Leben als Bürger sonst noch sein könnte?

Zu meiner Enttäuschung war Hurghada wie die vorangehenden Tage: leer. Keine Autokorsos, keine feiernden Menschen, weder Ägypter noch Europäer. Auch der Polizeiposten lag verwaist da – was ein sehr ungewohntes Bild ist. Viele Ägypter haben mangels Arbeit Hurghada verlassen und die wenigen, die geblieben sind, haben wohl anderes im Kopf als Revolution und Demokratie. Hurghada ist nicht gleich Ägypten – einmal mehr.

Heute ist der Elektriker nochmals gekommen, wieder ohne Leiter (es ist mir unverständlich, wie er Glühbirnen an einer zweieinhalb Meter hohen Decke ohne Leiter auswechseln will – Stühle reichen da nicht mehr aus). Er hätte am Donnerstag kommen sollen und erklärte mir entschuldigend, dass auch in Hurghada Demonstrationen gewesen wären ("Mubarak mäschi" - als ob ich das nicht mitbekommen hätte) und die Strasse verstopft gewesen sei. Da er wieder nicht alles dabei hatte, wird er am Dienstag erneut kommen. Ob solches auch ändern wird, wenn Ägypten ein demokratischer Staat ist???

Im Fernsehen habe ich die Feiern noch weiter verfolgt und innerlich mitgejubelt. Die bisherigen Statements der Armee stimmen mich zuversichtlich, dass es geordnet weiter gehen wird. Ganz sicher sind noch riesige Hürden zu überwinden und ich hoffe, dass die Ägypter daran wachsen und nicht den Mut und ihre Geduld verlieren, wenn es wirklich darum geht, Demokratie auszuüben.

Sinngemäss möchte ich von einem handgemalten Schild in Kairo zitieren:
Tahir-Platz vorübergehend wegen Verfassungsänderung geschlossen – Wiedereröffnung demnächst anlässlich der Einführung der Demokratie.

Freitag, Februar 11, 2011

11. Februar 2011 in Ägypten

Letzte Nacht sass ich bis fast drei Uhr morgens vor dem Fernseher, immer noch hoffend, dass seitens der ägyptischen Armee ein Gegenstatement kommen würde.

Es kam nicht, wir wissen es.

Ich hatte nur wenig Schlaf und heute früh fuhr ich mit dem Bus zuerst zum Markt in Dahar. Ich wollte unbedingt vor dem Mittagsgebet wieder zuhause sein, denn mir graute wirklich vor den Folgen von Mubaraks Rede gestern Abend. Der Markt war gut besucht und ich erledigte meine Einkäufe in Rekordzeit.

Zur Zeit des Mittagsgebetes waren die Strassen leer gefegt. Ich kämpfte einige Zeit mit dem Rennvelo gegen den Wind, um die vielen Emotionen los zu werden, und mit dem Schraubenzieher am Kettenantrieb, um dieses wieder ruhig laufen zu lassen. Überall her dröhnten Lautsprecher, aus denen die Worte der Imame zu hören waren. Selten hatte ich sie in Hurghada so laut erlebt, selten die Strassen so leer.

Weitere Stunden folgten vor dem Fernseher mit Berichten über die unendlichen Menschenmassen, die in ganz Ägypten auf den Strassen und Plätzen ausharren, in Kairo vor dem Präsidentenpalast und dem Staatsfernsehgebäude stehen. Berichte, dass Helikopter beim Präsidentenpalast landen und wieder wegfliegen. Nach all den vielen Gerüchten und Berichten wollte ich nicht mehr irgendetwas Glauben bevor es Tatsache würde.

Jetzt ist es aber soweit: heute, am 11. Februar 2011, wird ein neuer Eintrag in die Geschichtsbücher notiert. Es ist unglaublich, was diese Menschen erreicht haben und noch erstaunlicher, wie sie es erreicht haben: mit friedlichen Mitteln, mit Geduld und Masse. Als ich hier kurz über Tunesien berichtete, schrieb ich „die Zeit ist reif“. Ich habe mich nicht getäuscht. Ich erinnere mich auch an die zahlreichen Gespräche mit Salah im vergangenen Winter, dem ich hier auch einige Zeilen widmete. Was er jetzt wohl denkt? Er war so pessimistisch, er hat sein Land aufgegeben – ich war es nie, ich habe immer daran geglaubt, dass ein Wandel in Ägypten möglich ist.

Ich freue mich so sehr. Ich empfinde unendlichen Stolz für die Ägypter, die so lange unterdrückt gewesen waren. Und ich bin zutiefst überzeugt, dass dies nicht nur ein Neubeginn für Ägypten wird, sondern noch weitere Veränderungen mit sich bringen wird, sei es im Maghreb, im Nahen Osten und vielleicht sogar im Mittleren und Fernen Osten. Nicht heute oder morgen. Langfristig.

Für einmal in meinem Leben, bin ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort: dort, wo Geschichte geschrieben wird!






 

Endlich!

Nun ist es doch soweit: Ägypten jubelt, taumelt! Endlich hat der verhasste Diktator nachgegeben! Welche Freude! Mehr als die Hälfte aller Ägypter kannten nur einen Präsidenten, ein Regime mit Gewalt, Terror und Unterdrückung. Eine neue Ära für Ägypten beginnt. Möglicherweise auch für weitere arabische Länder.

Die ersten Schritte eines langen schwierigen Weges sind getan. Es wird spannend zu sehen, wie es nun weiter geht.

Doch zuerst wird gefeiert! Ich freue mich mit den Ägyptern, ich freue mich, dies hier zu erleben! Lang lebe ein freies, demokratisches Ägypten!



Welche Ohnmacht

Zufällig habe ich gegen sechs Uhr abends den Fernseher eingeschaltet, da ich den ganzen Tag beschäftig war und zwischendurch nur kurz die online News las. Seit sechs Uhr sitze ich alleine bzw. später mit Sussie vor dem Fernseher. Wir haben uns auch von den Ankündigungen anstecken lassen und waren auf eine Jubelfeier vorbereitet. Es ist aber unerwartet anders gekommen.

Nacherzählen muss ich ja nicht, was da geschehen ist. Da die ägyptische Revolution anscheinend die drittgrösste in der Geschichte ist (nach der Russischen und der Iranischen), sind die heutigen Ereignisse in alle Welt gestrahlt worden. Die anschliessenden Kommentare reichen bis hin zu Mubarak sei wahnsinnig oder krank. Ich hörte seiner Rede atemlos und mit Gänsehaut zu – meiner Freundin ging es ähnlich.

Es ist unglaublich und mit Worten nicht mehr zu beschreiben. Welche Beleidung an die Ägypter, aber auch an die Welt! Was wird da gespielt? Auf welcher Seite ist das Militär? Wie ist es möglich, dass ein einziger Mann nicht nur eine ganze Nation sondern die halbe Welt sprachlos lässt?

Uns graut vor dem morgigen Tag. Morgen Freitag wird ganz Ägypten streiken und auf die Strassen strömen. Wie wird sich das Militär verhalten? Was geschieht, wenn die Ägypter ihrer Wut und ihrer Enttäuschung unkontrolliert freien Lauf lassen?

Puh… uns graut nun wirklich… die Konsequenzen…

Was wir hier lernen mussten, ist Geduld haben. Jetzt dürfen wir das Gelernte anwenden, einmal mehr.



Mittwoch, Februar 09, 2011

Oase Kharga auch im Fokus

Heute Morgen lese ich mit leisem Schrecken, dass eine weitere Demonstration erneut niedergeknüppelt wurde, es gab Tote. Wo? In New Valley, genauer in der Oase Kharga, in der Westlichen Wüste.

Ich glaube, dass die Proteste seit gestern in eine neue Phase gelangt sind. Sie breiten sich bis ins „Hinterland“ aus, sie bringt ganze Firmenbelegschaften und Gewerkschaften auf die Strassen, sie bringt Menschen dazu auf die Strasse zu gehen, die vorher zuhause geblieben sind. Die Bewegung bewegt nun wirklich Ägypter aus allen Schichten, aus allen Ecken des Landes. Erstaunlich finde ich, wie die Aktivisten mit „Lügnern“ umgehen: einst hochgejubelte Stars aus der Musik- und Filmszene, die zu Beginn der Proteste öffentlich Pro-Mubarak-Slogans verbreitet haben und jetzt das sinkende Schiff verlassen wollen und „Aufnahme“ bei den Demonstranten suchen, werden gnadenlos abgewiesen. Ohne Gewalt - trotzdem sind sie erledigt, haben all ihren Glamour verloren. Die Aktivisten haben mit dem aus der Haft entlassenen Wael Ghonim auch ein Gesicht erhalten, was noch mehr Auftrieb verleiht.

Als ich heute von einer sehr langen, anstrengen Velofahrt gegen einen gnadenlosen Wind zurückkam, traf ich wieder meinen Nachbarn, den Tennislehrer. Er war unterwegs zum Flughafen, um zu prüfen, welche Airlines noch fliegen. Ich denke, das ist müssig, denn es kann täglich ändern. Viele Airlines haben ihre Flüge temporär eingestellt oder stark reduziert. Morgen werden auch die Bahnangestellten streiken. Möglich, dass es bald nicht mehr möglich ist, aus dem Land herauszukommen. Jemand anders meinte heute „vier Wochen“ – dann kommen die Touristen wieder zurück, gemäss Buchungsstand.

Komischerweise mache ich mir immer noch keine Sorgen. Naivität? Mag sein. Die Demonstrationen, der Aufstand oder die Revolution, wie immer man dies nennen möchte, nehmen an Gewicht, Bedeutung und Ernsthaftigkeit zu. Es gibt kein Zurück und je länger es dauert, umso klarer wird dies. Irgendwann werden auch der zuoberst und derjenige, der nun meint, zuoberst zu stehen, dies verstehen.

Mein „Tausend-Dollar-Papa“ hat sich wieder für Unterricht gemeldet und die Firma, die zu günstigen Konditionen Alkohol und Spirituosen nach Hause liefert, arbeitet heute erstmals seit zwei Wochen auch wieder.

Übrigens ist „Elkoshary“ wieder online und bringt uns Leser wieder zum Schmunzeln!